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Top 10 Weihnachtsfilme, die wirklich für Kinder (ab 0 Jahren) geeignet sind – und warum gemeinsame Bildschirmzeit völlig okay ist

  • Autorenbild: Mara Reinders
    Mara Reinders
  • vor 11 Minuten
  • 4 Min. Lesezeit

Hand aufs Herz: Wir wissen ALLE, dass Bildschirmzeit begrenzt werden sollte. Steht ja schließlich auf jedem Elternratgeber, der uns schon beim Lesen das schlechte Gewissen einpflanzt. “Maximal 20 Minuten am Tag!” – hahaha, ja klar. Mein Kind quengelt seit 40 Minuten und ich wollte eigentlich nur schnell in den Keller gehen, die Wäsche aufhängen und mir eine kalte Teetasse aufwärmen, die seit 9 Uhr auf mich wartet. Realität: 1 – Theorie: 0.


Ich habe vor kurzem in meiner Community gefragt, wie viel Bildschirmzeit eure Kinder haben – und die ehrlichen Antworten waren wie ein warmer Kakao fürs Mama-Herz: Niemand schafft dieses pädagogische Instagram-Bilderbuch-Leben. Niemand.

Und ganz ehrlich? Bildschirmzeit ist manchmal ein echter Lebensretter.

Wenn das Kind sich in ein nörgeliges Gremlin verwandelt hat und du aber weder Zeit noch Nerven für die 53. Verhandlung des Tages hast – Fernseher an, Mama kurz durchatmen. Fertig.


Und ja, ich gestehe: Ich nutze Bildschirmzeit nicht nur, um Dinge zu erledigen (Keller, Kochen, Klo… die drei großen K’s des Mama-Alltags).

Mein Kind möchte nämlich eigentlich am allerliebsten, dass wir gemeinsam schauen. Denn für sie ist der Fernseher nicht nur Ablenkung – sondern Quality Time. Kuscheln. Nähe. Gemeinsam lachen. Das ist für Kinder ein Riesen-Ding.


Und jetzt, wo der 1. Advent vor der Tür steht, wird’s sowieso richtig gemütlich. Kerzen an, Kekse raus, Kind auf den Schoß – und ein schöner Film, der NICHT gruselig, laut oder pädagogisch fragwürdig ist. (Grüße gehen raus an diese angeblich „kindgerechten“ Serien, die eigentlich eher für kaffeetrinkende Marketingleute produziert wurden.)


Darum habe ich dir hier meine Top 10 Filme ab 0 Jahren für die Adventszeit zusammengestellt – sanft, süß, wunderschön, und perfekt fürs gemeinsame Kuscheln.


Aber Moment – bevor wir uns jetzt direkt in die Filmempfehlungen stürzen, kommt noch der kleine, aber wichtige Service-Teil dieses Blogs:

Woran du erkennst, dass dein Kind gerade offiziell in der Bildschirmzeit-Überdosis schwebt.

Weil wir ja wissen wollen, wann wir auf die Bremse treten müssen… oder zumindest die Fernbedienung verstecken.



Woran du merst, dass dein Kind zu viel Bildschirmzeit hatte

1. 

Überdreht wie ein Gummiball

Das Kind ist nicht entspannt, sondern plötzlich hyperaktiv.

Rennt rum, quiekt, wirkt wie aufgezogen.

→ Das ist Überreizung – das Gehirn war im „Reizfeuer-Modus“.


2. 

Komplett aus dem Häuschen bei der kleinsten Kleinigkeit

Falsche Socke? Drama.

Falsche Müslischale? Weltuntergang.

→ Klassischer „zu viel Input“-Meltdown.


3. 

Schlechte Laune direkt nach dem Ausschalten

Quengelig, motzig, unzufrieden – manchmal sogar wütend.

→ Der Übergang von Animation zu Alltag ist für Kinder schwierig.


4. 

Konzentration? Fehlanzeige.

Das Kind kann sich auf NICHTS einlassen: nicht spielen, nicht malen, nicht zuhören.

→ Gehirn ist noch im schnellen Bildschirm-Takt.


5. 

Augen & Körper senden kleine SOS-Signale

  • reibt sich die Augen

  • starrt ins Leere

  • wirkt schlapp oder erschöpft


    → Ja, auch passives Schauen kann müde machen.



6. 

Schlafen wird plötzlich schwierig

Abends nicht runterfahren können, unruhiges Einschlafen, viel Gewusel im Bett.

→ Bildschirmzeit (vor allem abends) pusht das Nervensystem.


7. 

„Mehr! Mehr!! MEHR!!!“-Phase

Das Kind will sofort weitergucken – ganz egal was.

→ Das zeigt, dass das Belohnungssystem gerade sehr aktiv war.


Sinnliche „Erdung“

  • Knete

  • Malen

  • Puzzle

  • Wasser spielen

  • Bücher anschauen


    → Das bringt das Gehirn wieder von 180 auf 80.



Bewegung

Kurz rausgehen, Trampolin, Kissenhügel, Tanzen – alles, was den Körper aktiv einsetzt.


Kein schlechtes Gewissen

Wirklich.

Das passiert JEDEM Kind.

Auch bei den Supermamas, die auf Instagram so tun, als gäbe es bei ihnen nur handgeschnitzte Holzwürfel und Waldpädagogik.



Und wie viel ist „zu viel“?

Es gibt keine perfekte Zahl. Jedes Kind reagiert anders.

Wichtiger als die Minute ist:

  • Ist dein Kind danach ansprechbar?

  • Kann es wieder in andere Aktivitäten finden?

  • Ist es emotional stabil?

  • Schläft es gut?


Wenn ja → alles gut.

Wenn nein → nächstes Mal einfach etwas reduzieren oder bewusstere Zeiten wählen.



Und wenn wir schon beim Thema sind: Manchmal braucht man gar nicht weniger Bildschirmzeit, sondern einfach das richtige. Etwas, das Kinder runterholt statt hochfährt, das beruhigt statt überreizt. Und genau dafür kommen jetzt meine liebsten weihnachtlichen Wohlfühlfilme ab 0 Jahren.


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Top 10 Weihnachts- & Winterfilme ab 0 Jahren – wirklich kindgerecht, wirklich gemütlich


1. Der kleine Rabe Socke – Weihnachtszeit ist Rabatzzeit

Humorvoll, warmherzig, nicht zu hektisch. Perfekt für Kleinkinder und Eltern, die auch mal lachen wollen.


2. Pettersson und Findus – Das schönste Weihnachten überhaupt

Ein Film wie eine Kuscheldecke. Ruhig erzählt, liebevoll, angenehm für kleine Gemüter.


3. Der kleine Eisbär – Nanouks Abenteuer

Sanft, schön, winterlich – ohne Schreckmomente. Perfekt für die ganz Kleinen.


4. Die kleine Hexe – Winterzauber (Kurzfilm)

Ganz zauberhaft, ohne Grusel, mit viel Herz. Kurzfilm = ideale Länge für Mini-Menschen.


5. Leo Lausemaus – Wintergeschichten (Folgen-Special)

Niedlich, kindgerecht, kurze Episoden – perfekt zum gemeinsamen Anschauen.


6. Bobo Siebenschläfer – Bobos Wintertag (Folgen-Special)

Beruhigend wie ein warmes Bad. Und ja, Bobo ist für Eltern manchmal too much – aber Kinder LIEBEN ihn.


7. Die Maus – Winter- und Weihnachtsfolgen

Klassiker! Pädagogisch sinnvoll, aber nicht nervig. Und die Kleinen lieben die ruhige Erzählweise.


8. Janosch – Oh, wie schön ist Panama (Winter-Special)

Sanft, poetisch, nostalgisch. Ein Film zum Durchatmen.


9. Meine Freundin Conni – Weihnachtszeit mit Conni

Conni = Alltag, den Kinder verstehen. Dazu Weihnachtszauber. Und alle bleiben entspannt.


10. Peppa Wutz – Weihnachtsfolgen

Peppa ist wie Glühwein: Manchmal braucht man sie einfach. Kinder feiern Peppa heftig – und die Weihnachtsfolgen sind besonders süß.



Mein Resümee: Bildschirmzeit? Ja. Bewusst & gemeinsam? Noch besser.

Am Ende geht’s nicht darum, ob dein Kind 15 oder 40 Minuten am Tag schaut.

Es geht darum, was es schaut – und wie.


Wenn ihr euch zusammen einkuschelt, lacht, kommentiert, die Lieblingsfigur anfeuert oder gemeinsam Kekse knabbert, dann ist Bildschirmzeit nicht nur okay, sondern wertvolle Mama-Kind-Zeit.


Und manchmal – seien wir ehrlich – ist der Fernseher eben auch einfach ein treuer Verbündeter im Überlebenskampf des Familienalltags.


 
 
 

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